Neuer Publikumsfonds: LBBW Global Equity

03. Mai 2017

Mit dem neuen Fonds LBBW Global Equity präsentiert die LBBW Asset Management ihre Strategie für weltweite Aktieninvestments

Neuer Publikumsfonds: LBBW Global Equity

Ein systematisch fundamentaler Scoring-Ansatz, verbunden mit einem diskretionären Overlay – auf dieser Basis selektiert die LBBW Asset Management bei dem neu aufgelegten Publikumsfonds LBBW Global Equity vielversprechende Titel aus dem Universum des MSCI World mit seinen circa 1.650 internationalen Aktien. Dieses Universum kann das Fondsmanagement um bis zu 10 Prozent Emerging-Markets-Aktien ergänzen.

Mit ihrer sehr systematischen Vorgehensweise und der wirkungsvollen Einbindung ihres hauseigenen Einzeltitel-Researchs bietet die LBBW Asset Management eine interessante Alternative zu anderen globalen Aktienstrategien. „Wenn Investoren an ein globales Aktien-Exposure denken, dann fällt ihnen meist zuerst der MSCI World ein“, sagt Christoph Keidel, der Fondsmanager des LBBW Global Equity. „Aus Gesprächen mit Kunden wissen wir allerdings, dass der große Umfang dieses globalen Aktienindex und seine Vielschichtigkeit nach einer systematischen Erschließung des Universums verlangt – und nach einer deutlichen Reduktion seiner Komplexität. Deshalb haben wir mit dem LBBW Global Equity einen neuen Ansatz gewählt.“

Der Selektionsprozess erfolgt in drei Schritten. Ausgangsbasis ist das Anlagespektrum des MSCI World mit seinen rund 1.650 internationalen Aktien. Dieses Anlageuniversum wird im ersten Schritt um jene Unternehmen bereinigt, die nicht den ESG-Vorgaben der LBBW Asset Management im Hinblick auf verantwortungsbewusstes Investieren entsprechen. Ein Beispiel ist der Ausschluss von Unternehmen, die mit Streumunition Geschäfte machen. Anschließend werden aus den verbleibenden Aktien mittels eines Scoring-Modells die Titel für die weitere Analyse ausgewählt. Das Scoring-Modell der LBBW Asset Management setzt sich dabei aus Faktoren verschiedener Bewertungsbereiche zusammen und reicht von der Analyse der Profitabilität der Unternehmen und der Qualität der Erträge über die Volatilitätsbetrachtung bis hin zu Value- und Momentum-Faktoren. Im dritten und letzten Schritt erfolgt die Auswahl der letztlich im Fonds enthaltenen Titel durch das Fondsmanagement auf Basis fundamental-qualitativer Kriterien.

„Und genau das ist der wesentliche Unterschied“, erklärt Christoph Keidel. Denn in diesem letzten Schritt komme die Erfahrung des Fondsmanagements und das Research zum Tragen. Der Portfoliomanager hat die Freiheit, aus dem bereits aufbereiteten Universum unter Risiko- und Ertragsgesichtspunkten sowie unter besonderer Berücksichtigung von Anlagerestriktionen das Zielportfolio zu konstruieren. „Im Gegensatz zu der sonst üblichen Vorgehensweise, bei der mittels Multi-Faktor-Strategien zu bestimmten Marktphasen Risikoprämien vereinnahmt werden sollen, setzen wir mit unserem Ansatz auf eine fundamental-qualitative Titelselektion“, betont Christoph Keidel. „Wir vermeiden damit systematisch Fehler, die ansonsten hinsichtlich des Market-Timings und der Allokation von Risikoprämien entstehen können.“

LBBW Global Equity
ISIN: DE000A2DHTM8
WKN: A2DHTM
Verwaltungsvergütung: 1,50 % p.a.
Ausgabeaufschlag: 5,00 %
Aufgelegt am: 3. April 2017
Geschäftsjahr: 1. November bis 31. Oktober
Ertragsverwendung: Ausschüttung
Fondswährung: EUR


LBBW AM erhält Österreichisches Umweltsiegel für zwei Nachhaltigkeitsfonds mit Fokus auf Aktien und Renten
Die LBBW Asset Management wurde für zwei ihrer Nachhaltigkeitsfonds mit dem „Österreichischen Umweltzeichen“ prämiert: Den LBBW Nachhaltigkeit Aktien R (ISIN: DE000A0NAUP7) und den LBBW Nachhaltigkeit Renten R (ISIN: DE000A0X97K7). Die LBBW Asset Management ist damit eines von fünf deutschen Unternehmen, das von der Republik Österreich im Bereich „Nachhaltige Finanzprodukte“ ausgezeichnet wurde.

Die Auswahlkritierien für Umweltzeichen-Fonds sind strikt: Ausgeschlossen werden Fonds, die in Atomkraft, Rüstungsgüter oder dessen Handel investieren. Ebenso ausgeschlossen werden Fonds, die Investitionen in Unternehmen oder Einrichtungen tätigen, die systematisch Menschen- oder Arbeitsrechte sowie zentrale politische, soziale oder Umweltstandards verletzen. Der Auswahlprozess sichert einen definierten Qualitätsstandard und identifiziert Unternehmen, die positive Leistungen für Umwelt und Soziales bringen. Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen stellen Anlegern gemäß den Transparenzleitlinien des European Sustainable and Responsible Investment Forums ein klares Bild über ihr ökologisch-soziales Konzept zur Verfügung.

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